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Infobrief für Kitaträger | Thema "Hygiene"

Guten Tag,

die vergangenen Corona-Monate stellten Kindertageseinrichtungen vor verschiedenste Herausforderungen und die meisten sind froh darüber, dass mittlerweile wieder ein „alltäglicheres“ Arbeiten möglich ist. Ein besonders wichtiges Thema – egal ob für zuhause oder in der Notbetreuung – war die Hygiene. Hier mussten ad hoc Lösungen gefunden werden, wie unter besonderen Hygienebedingungen eine gute Betreuung möglich ist. Erschwerend war dabei, dass es (zumindest anfangs) noch keine klaren Vorgaben gab. Jede Einrichtung und jeder Träger mussten sich aus einem Wust an Informationen ihr eigenes Vorgehen erarbeiten, was dazu führte, dass sehr unterschiedliche Vorgehensweisen und Verhaltensregeln galten.
Doch nicht nur in der aktuellen Ausnahmesituation ist die Hygiene ein wichtiges Thema. Auch im regulären Alltag spielt sie eine große Rolle. Immer wieder erreichen uns dazu Anfragen.
Um Ihnen sowohl für den „normalen“ Kita-Alltag Hilfestellung zu geben als auch für solche Sondersituationen wie die Corona-Krise, widmen wir unseren heutigen Infobrief für Akteure im Kitabereich diesem Thema.

Wir hoffen, Ihnen damit Anregungen zu liefern und sind sehr gespannt auf Ihr Feedback!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Brandenburg

Unterstützung bei Hygienefragen

Auch nach den schrittweisen Lockerungen der Corona-Einschränkungen gelten allgemein verschärfte Hygieneregeln. Der Bereich der Verpflegung von Kindern in Kindertageseinrichtungen ist davon nicht ausgenommen. Allerdings ist vieles davon nicht neu: für die Verpflegung außerhalb des Privathaushaltes gelten schon lange strenge Regeln, die unter anderem vorhandene Reinigungs- und Desinfektions- sowie Temperaturkontrollpläne vorsehen, genauso wie Personalschulungen und regelmäßige Kontrollen durch die Veterinär- und Lebensmittelüberwachung. Mit diesen Maßnahmen soll eine Übertragung von Krankheitserregern ausgeschlossen werden. Gerade in Kindertageseinrichtungen ist das wichtig, da Kinder unter 6 Jahren zu den Personengruppen zählen, die besonders zu schützen sind.

Allerdings geben diese oben genannten Vorgaben lediglich den Rahmen vor, die konkrete Umsetzung obliegt den Einrichtungen selbst. D.h., diese müssen für die Verpflegung Regeln zum Umgang mit Lebensmitteln festlegen, ihre Mitarbeiter*innen dazu schulen und die Einhaltung dokumentieren. Dafür wird ein Hygienekonzept erstellt. Geeignete Leitfragen, die im Hygienekonzept beantwortet werden sollten, sind:
  • Auf was ist im Bereich Verpflegung allgemein und insbesondere in solchen Zeiten wie zum Beispiel der Corona-Pandemie zu achten?
  • Wie können Lebensmittel sicher eingekauft, gelagert, verarbeitet und ausgegebenen werden?
  • Was müssen Personen beachten, die mit Lebensmitteln indirekt in Kontakt kommen?
  • Welche Anforderungen gelten für Küchen, Speiseräume und Bedarfsgegenstände?
  • Wie kann das Risiko der Krankheitsübertragung über das Essen gesenkt und kontrolliert werden?
Wir möchten Sie gerne beim Finden der Antworten unterstützen, die für Sie vor Ort gut umsetzbar sind – möglichst auch in solch schwierigen Zeiten, in denen (zeitlich begrenzt) eventuell ganz besondere Anforderungen an die Hygiene in der Verpflegung gestellt werden.
Aber Sie können mit uns auch Fragen zu speziellen Themen erörtern, wie z. B. den Umgang mit Muttermilch in der Kitaverpflegung oder ob und unter welchen Bedingungen das Essen noch als Büfett angeboten werden kann. Wir unterstützen Sie gerne auch bei der Erstellung eines für die Verpflegung kompletten Hygienekonzeptes.

Wir freuen uns, wenn Sie dazu Kontakt mit uns aufnehmen!

Zusätzlich haben wir für Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Hygieneregeln für das Essen in der Kita in einem Dokument vorbereitet. Auf Anfrage senden wir Ihnen dieses gerne als PDF-Datei zu.

Hygieneaspekte bei der Versorgung mit Brotdosen
in Kita und Hort

Nur wenige zu betreuende Kinder waren und sind in den Kitas und Horten in diesem Frühjahr vielerorts die Regel. Auch mit der fortschreitenden Aufhebung von Corona-Beschränkungen ist man noch nicht überall wieder beim Normalbetrieb angekommen. Neben der neu zu organisierenden Umsetzung von verschärften Hygienevorgaben im Alltag kann auch die Verpflegung der Kinder zu einer neuen Herausforderung werden. Denn eine Versorgung mit Frühstück, Mittagessen und Vesper durch Speisenanbieter ist bei niedrigen Essenzahlen mit zusätzlichen Kosten verbunden. Für viele Essenanbieter war mit dem Shutdown ein wirtschaftliches Arbeiten nicht möglich und sie haben die Belieferung eingestellt. Aus der Not heraus mussten Kitas und Horte zum Teil von heute auf morgen die Verpflegung neu organisieren.

In so einer Situation kann die aktive Beteiligung der Eltern, indem diese täglich Frühstücks- und Vesperdosen mitgeben, als einfache Lösung erscheinen. Allerdings sind hierbei einige Hygieneaspekte zu beachten, die zum Teil nicht bewusst sind. Um hier ein wenig Transparenz in die Regularien zu bringen und die zentralen Hygieneaspekte verstärkt ins Bewusstsein zu rücken, haben wir diese auf unserer Internetseite für Sie zusammengestellt.

Gleichzeitig möchten wir Sie gerne um Ihr Feedback bitten. Uns interessiert, wie Sie in Ihrer Einrichtung die Versorgung für die Kinder in der Notbetreuung gelöst haben. Schreiben Sie uns einfach eine kurze Mail an info@kitaverpflegung-brandenburg.de, nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen sie uns gerne auch an.

Alle Infos zu Kita- und Schulverpflegung in Brandenburg:

www.vernetzungsstelle-brandenburg.de

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Die Vernetzungsstelle wird aus Mitteln des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) und des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) gefördert.
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