Jucken . . . Kribbeln . . . Atemnot. Sicherer Umgang mit Lebensmittelunverträglichkeiten
Aus der Beschreibung der DGE Sektion Schleswig-Holstein: Lisa hat schon wieder Bauchschmerzen, Theos Haut blüht und bei Mehmet ist das Gesicht angeschwollen: Lebensmittelunverträglichkeiten stellen sowohl die hauswirtschaftlichen als auch die pädagogischen Fachkräfte in Kitas und Schulen oft vor große Herausforderungen.
Was ist eigentlich eine Allergie und was eine Intoleranz? Wo wird es unter Umständen wirklich (lebens)gefährlich? Wie kann ein gutes Allergenmanagement in Kita und Schule aussehen? Im weiten Feld der Allergien und Intoleranzen herrscht eine große Unsicherheit – manches Risiko wird unterschätzt, an anderer Stelle vielleicht viel zu vorsichtig vorgegangen.
Wenn verschiedene Lebensmittel nicht oder nur in geringer Menge gegessen werden dürfen, muss natürlich trotzdem eine ausreichende Nährstoffzufuhr gewährleistet sein. Gerade bei Grundnahrungsmitteln, wie Milch, Getreide oder Obst darf ein einfaches Weglassen ohne entsprechende Austauschprodukte nicht das Ziel sein.
Das Seminar beleuchtet, wie eine ausgewogene Ernährung aussieht, die trotz Allergie oder Intoleranz alle für das Kind relevanten Nährstoffe in ausreichendem Maße berücksichtigt. Ziel ist, dass Fachkräfte Sicherheit im Umgang mit betroffenen Kindern und deren Familien gewinnen und den Anspruch auf Teilhabe beim Essen – soweit möglich – umsetzen können.
Zielgruppe: Pädagogische und hauswirtschaftliche Mitarbeitende aus Kitas und Schulen, Kindertagespflegepersonen, Speisenanbieter
Referentin: Dr. Petra Schulze-Lohmann, DGE, Sektion Schleswig-Holstein
Termin: 26. März 2026, 9:00 – 15:30 Uhr
Kosten: 120,- Euro
Auf der Internetseite der DGE Sektion Schleswig-Holstein finden Sie weitere Informationen und das Anmeldeformular.