Essstörungen in der Pubertät – Hintergründe, Einflussfaktoren, Handlungsmöglichkeiten
Aus der Ankündigung der DGE-Sektion Niedersachsen: „Skinny Talk“, pro-Ana-Communities, Muskelsucht und extreme Ernährungstrends: Jugendliche sind heute über Social Media ständig mit fragwürdigen Ernährungstipps und unrealistischen Schönheitsidealen konfrontiert. Um dazuzugehören, wird gehungert, exzessiv trainiert oder strikt kontrolliert – oft mit erheblichen gesundheitlichen Risiken. Doch lässt sich die Entstehung einer Essstörung in der Pubertät allein auf diese Trends zurückführen? Warum entwickeln manche Jugendliche eine Essstörung, während andere scheinbar problemlos mit denselben Einflüssen umgehen? Und was brauchen Betroffene wirklich, um eine Essstörung überwinden zu können – und was nicht? Anhand mehrerer Fallbeispiele gehen wir diesen Fragen nach und beleuchten individuelle, soziale und gesellschaftliche Faktoren.
Inhalte
- Häufige Essstörungen in der Jugend: Anorexie, Bulimie, Binge Eating, ARFID
- Gibt es typische Anorektiker*innen?
- Was Jugendliche an Vulnerabilitäten, Ressourcen und Mustern mitbringen
- Einfluss von Familie, Peers, sozialem Umfeld und Social Media
- Möglichkeiten für Pädagog*innen, Trainer*innen und Fachkräfte
- Fallbeispiele und praktische Übungen
Referentin: Anja Schneider, Diätassistentin, NLP-Lehrtrainerin (DVNLP), www.foodcoaching-kopfsache.de
Zielgruppe: Ernährungsfachkräfte, Pädagogische Fachkräfte sowie Träger und Multiplikator*innen
Termin: 12. März 2026, 9:00 bis 16:30 Uhr
Kosten: DGE-Mitglieder: 75,- Euro // Nicht-DGE-Mitglieder: 90,- Euro
Auf der Internetseite der DGE-Sektion Niedersachsen finden Sie weitere Informationen und das Anmeldeformular.